Wirtschaftspsychologie: Psychologie oder BWL?

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen zum Podcast der Studienberatung der Technischen Hochschule Aschaffenburg.

00:00:07: Hier dreht sich alles rund um das Thema Studium,

00:00:11: von neuen

00:00:12: Studiengängen über das Leben auf dem

00:00:14: Campus bis hin zu nützlichen Prüfungstipps.

00:00:17: Die THASchaffenBurg möchte dich bei deiner Studienwahl unterstützen und hat dafür den besten Studienberater der Hochschulen mitteln Bord.

00:00:25: Er wird dich durch die Episoden

00:00:26: führen

00:00:26: und dir immer

00:00:27: wieder tolle

00:00:28: Interviewgäste präsentieren.

00:00:29: Also Ohrenauf

00:00:31: und los geht's!

00:00:38: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode unseres Podcasts der Studienberatung.

00:00:43: Mein Name ist Alexandra Englisch, ich bin Studienberaterin an der Technischen Hochschule Aschaffenburg und ich freue mich sehr dass du heute wieder dabei bist!

00:00:50: Vielleicht überlegst du gerade wie dein nächster großer Schritt Richtung Studium aussehen soll ob du frisch nach der Schule kommst oder vielleicht möchtest du dich auch im Job neu orientieren?

00:01:03: Vielleicht möchteste irgendwas machen das wirklich was für Dich bewegt so was wie verstehen, wie Menschen ticken.

00:01:10: Warum vielleicht bestimmte Produkte gekauft werden?

00:01:13: Wie man Teams motiviert oder wie zum Beispiel gesundes Arbeiten in der Zukunft aussehen würde.

00:01:19: Vielleicht klingen diese Themen extrem spannend für dich aber du fragst dich ist das nicht viel zu theoretisch oder brauche ich dafür ein Einseherabitur?

00:01:28: und wie hoch ist zum Beispiel der Mathe- und Statistikanteil in so etwas?

00:01:33: Genau darum geht es heute.

00:01:34: Wir schauen unser Studium der Wirtschaftspsychologie an der Technischen Hochschule Aschaffenburg an oder wie wir sagen, kurz WIPSI!

00:01:41: Dafür habe ich meine absolute Expertin eingeladen Prof.

00:01:45: Dr.

00:01:45: Miriam Sebold.

00:01:46: Sie ist hier in der Technische Hochschula-Aschaffenburger die Studiengangsleiterin für Wirtschaftspsychiologie und auch die Studienfachberaterin.

00:01:54: Hallo Frau Dr.

00:01:55: Sebold Schön dass sich heute mit Ihnen über Wirtschafts psychiologie sprechen darf.

00:02:00: Hallo Frau Engel, danke für die Einladung.

00:02:02: Ich freue mich sehr auf unser Gespräch und natürlich über alle, die uns heute auch wieder zugeschaltet sind und sich für diesen spannenden Weg auch interessieren!

00:02:11: Und wie uns erst, Frau Sebold und ich muss an dieser Stelle Ihnen zuerst auch mal direkt gratulieren.

00:02:18: Sie standen ja kürzlich im Finale für den Preis für gute Lehre als eine von fünf Finalistinnen glaube ich und das ist ja ne wirklich tolle Auszeichnung die sie von Studierenden erhalten haben und es zeigt ihr auch mit wie viel Freude sie hier an der technischen Hochschule ihre Fächer lehren.

00:02:36: Ja, danke.

00:02:37: Ich habe mich auch total über diese Auszeichnung oder über diese Nominierung gefreut weil es auch eine Wertschätzung von den Studierenden ist.

00:02:44: und ja das ist ein echter Traumjob.

00:02:46: Frau Prof.

00:02:47: Sebold wird auch Psychologie studieren.

00:02:49: da müssen wir gleich vielleicht mal mit einem Vorurteil aufräumen.

00:02:53: oder was meinen Sie?

00:02:54: Weil ich hab mir das immer so vorgestellt wenn ich Psychologie gehört habe dann habe ich immer zuerst an Sohn Coach gedacht mit vielen therapeutischen Gesprächen und vielleicht das Analysieren von tiefergreifenden Problemen.

00:03:07: Aber ist es wirklich so in dem Studium oder was macht diesen Studiengang denn besonders aus?

00:03:13: Ja, also das ist tatsächlich ein Missverständnis.

00:03:16: ich werde auch immer wieder gefragt ob man ja vor allem irgendwie auf Psychologie der Wirtschaftspsychologie studiert weil man sich mit seinen eigenen Problemen beschäftigen möchte Und das ist ein Vorurteil.

00:03:28: Tatsächlich beschäftigt sich die Wirtschaftspsychologie mit einem anderen Schnittpunkt oder einem anderen Themenfeld, dass aber auch wirklich sehr spannend ist.

00:03:38: Es ist so bisschen die Kombination zwischen Psychologie und Betriebswirtschaftslehre.

00:03:44: Das heißt wir beschäftigen uns mit dem Erleben und dem Verhalten von Menschen im wirtschaftlichen Kontext Und wirtschaftliches Kontext ist jetzt relativ breit zu verstehen.

00:03:54: Also das kann natürlich der Arbeitsmarkt sein, aber auch irgendwie der Konsummarkt.

00:04:00: Wir beschäftigen uns zum Beispiel mit Fragestellungen wie Menschen sich für bestimmte Konsumgüter entscheiden Natürlich auch viel wie Werbung funktioniert Aber auch z.B.

00:04:11: Mit so Fragestellen wie wir Arbeitsumgebung gesund gestalten können Wie unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gut motivieren können, vielleicht auch wie wir Veränderungen in Unternehmen anstoßen können.

00:04:25: Das heißt also wer bei uns studiert Wirtschaftspsychologie, der lernt nicht, wie sich jetzt irgendwie psychische Erkrankungen auswirken oder wie wir die therapieren können sondern wie wir Unternehmen und Märte menschengerecht und natürlich auch erfolgreich gestalten können.

00:04:44: Somit ein hochgradig praxisnahes und zukunftsorientiertes Feld, würde ich mal sagen in dem der Studiengang stattfindet.

00:04:51: Frau Sehbold, das klingt wirklich sehr vielseitig für mich.

00:04:54: Aber viele Studieninteressierte haben Respekt vor den gerade wissenschaftlichen Methoden wie Statistik und Wirtschaftsmathe um da nur einige zu nennen.

00:05:03: Und die gelten ja doch oft für viele so ein bisschen als Schwierigkeit sozusagen.

00:05:07: Hand aufs Herz, Frau Seebold muss ich ein Mathe-Schenie sein in das Wirtschaftspsychologie Studium an der TH Aschaffenburg zu packen?

00:05:14: Und vor allen Dingen werde ich auch oft als Studienberaterin gefragt ist der NC wirklich so hoch?

00:05:19: kann nicht es überhaupt?

00:05:22: Also ein Mathe-Genie muss niemand sein.

00:05:25: Ich glaube, das Wichtigste ist tatsächlich dass man sich für das Erleben und Verhalten von Menschen interessiert daneben aber auch tatsächlich ein wirtschaftliches Interesse hat.

00:05:35: also wenn man Spaß hat zum Beispiel den Wirtschaftsteil in der Zeitung mal zu verfolgen Und diese Matefächer die sie jetzt gerade eben angesprochen haben wie gelten als ja so eine Hürde.

00:05:46: Das sind tatsächlich auch meine Fächer und ich unterrichte die mit sehr viel Leidenschaft, also Statistik- und Forschungsmethoden.

00:05:53: Und die meisten von den Studierenden geben ja eigentlich die Rückmeldung, dass die Fäche weniger schlimm sind als man gedacht hat am Anfang und wenn man irgendwie kontinuierlich dran bleibt das sie auch wirklich gut zu bestehen sind.

00:06:07: Das Wichtige ist halt bei diesen Fächern und es liegt mir auch immer im Herzen in der Wirtschaftspsychologie Entscheidungen, Daten oder Fakten basiert treffen können.

00:06:20: Und das heißt eben, diese Wissenschaft ist auch eine empirische Wissenschaft.

00:06:23: Das heißt wir müssen irgendwie verstehen wie wir Daten erheben können damit sie aussagekräftig sind und wie wir sie dann auch auswerten.

00:06:31: Ich muss aber ehrlich aus meiner eigenen Erfahrung sagen dass mich das überrascht hat in meinem eigenen Studium, dass es so ein großer Anteil ist und dass das aber mich dann total begeistert hat und mir total viel Freude bereitet.

00:06:42: hat man dann auch wirklich anderen Menschen sagen kann, hey wir verlassen uns nicht auf unser Bauchgefühl.

00:06:48: Wir entscheiden nichts auf Basis von irgendwie Emotionen sondern... ...wir verfassen uns auf Fakten und Daten und das überzeugt dann in der Regel auch andere Menschen die mit WirtschaftspsychologInnen zusammenarbeiten.

00:07:02: Und mit dem NC ja Wir sind einer der wenigen Studiengänge, die momentan ein Numerosklausus haben.

00:07:08: Das bedeutet einfach, dass sich mehr Studierende bewerben als das wir Plätze haben.

00:07:16: Ändert sich jedes Semester und er hat eigentlich nur damit was zu tun, wie viele Leute sich bewerben.

00:07:21: Das heißt jetzt mal hypothetisch wir haben achtzig Plätze.

00:07:24: das sind ungefähr die Plätze, die wir auch haben Und wir haben eben die Möglichkeit Die besten Achtzig von all den Bewerbern auszuwählen und der NC ist einfach nur Der Numerus Klausos oder die Amiturnote, die die schlechteste Person, die Wir noch angenommen haben hatte und wir zeigen den NC dann immer rückwirkend auch auf unserer Internetseite.

00:07:49: Und da kann man sich so ein bisschen daran orientieren, aber ich hatte auch schon viele Studierenden die gesagt haben hey ich hätte gar nicht gedacht dass ich reinkomme in den Studiengang Und deswegen würde ich eigentlich immer ermutigen, sich einfach zu bewerben.

00:08:03: Auch bereitzubewerben also auf viele verschiedene Studiengänge und auch tatsächlich an vielen Hochschulen wenn man sich für dieses Studium interessiert und vielleicht hat man auch Glück und es klappt einfach.

00:08:13: Genau das sage ich auch immer als Studienberaterin sei mutig Bewerb dich einfach.

00:08:18: die andere müssen ja erst mal so gut sein wie du sozusagen Ja das versuche Ich auch immer den mitzugeben Wenn die ein bisschen Angst haben vor einem NC-Studiengang Weil wenn man sich nicht bewirbt, dann schafft man es ja von vornherein nicht.

00:08:34: Ich wollte noch mal ein bisschen tiefer noch einsteigen und zwar findet das alles da nur in so einem Frontalunterricht statt.

00:08:41: oder wie kann man sich das vorstellen?

00:08:43: Gibt's vielleicht auch meine kleine Gruppenarbeit oder wo man vielleicht empirische Methoden anwenden kann?

00:08:49: Möchten Sie da noch was dazu sagen?

00:08:51: Ja, total gerne.

00:08:52: Also das Bachelorstudium ist bei uns mit einer Regelstudienzeit von sieben Semestern aufgebaut und die ersten vier Semester sind tatsächlich, wir nennen es das Baselstudium.

00:09:02: also da hat man eben diese ganzen Grundlagenfächer wie zum Beispiel Finanzmatematik, aber auch BBL und Marketing, Rechnungswesen.

00:09:11: Aber auch so Fächer wie zum Beispiel Sozialpsychologie, allgemeine Psychologie wo man

00:09:16: z.B.,

00:09:16: was über Wahrnehmung denken lernen lernt und auch sowas wie Medienpsychologie oder Arbeits- und Organisationspsychologey.

00:09:24: Was wir hier machen als Professorinnen und Professoren ist sogenannte Seminaristischer Unterricht.

00:09:29: das heißt Ja, es hat ein Vorlesungsstil.

00:09:33: Wir haben die meisten von uns irgendwie eine Art von Präsentationen, die frontal gezeigt wird aber zwischendrinne finden immer wieder kleine Übungen statt kleine Gruppenarbeiten vielleicht auch einfach nur eine Diskussion.

00:09:48: also wir versuchen schon diesen Frontalunterricht dann echt so bisschen aufzubrechen.

00:09:52: und danach dem vierten Semester geht man in der Regel entweder ins Praxissemester für ein komplettes Semester, wo man wirklich dann in einem Unternehmen arbeitet und Erfahrungen sammelt oder man wählt seine Schwerpunkte.

00:10:06: Und das nennen wir quasi das Schwerpunktstudium.

00:10:10: In diesem Schwerpunktstudium fokussiert man sich auf wenige Fächer.

00:10:15: also in der Regel hat man zwei Schwer punkte die man wählst und in diesen Schwer Punkten ist eigentlich auch fast gar keine Vorlesungsformat mehr vorgesehen sondern wir haben Kleingruppen, eigenständiges Arbeiten.

00:10:31: Bei mir gibt es dann auch viel Präsentationen, Beratungstermine und auch Abgaben unter dem Semester.

00:10:37: Also das heißt hier kommt man von diesem klassischen Vorlesungsstil und am Ende der Klausurschreiten weg und hat wirklich andere Prüfungsformate und viele von den Studierenden sagen dass tatsächlich der praxisnäßige Teil ist vom Studium und ihnen das auch super viel Freude bringt.

00:10:56: Die ersten vier Semester muss man trotzdem irgendwie gut bestehen, weil das sind halt die theoretischen Grundlagen dann auch von diesen Schwerpunktfächern.

00:11:05: Also da sagen oder geben die Studierenden immer wieder die Rückmeldung dass sie das wirklich brauchen diese Grundlagen für den Schwerpunkte

00:11:12: Ja, das gerade mit diesem nicht nur Frontalunterricht kann ich auch wirklich bestätigen.

00:11:17: In manchen Seminaren oder so ist ja die Stimmung schon fast familiär und das gefällt vor allen Dingen den Studierenden und uns auch als Hochschulangehörigen sehr dass mehr oft nicht nur eine Nummer ist sondern der Studierende auch einen Namen hat.

00:11:31: Man kennt sich, man kann sich über den Weg laufen, man knüpft Kontakt Und auch Aschaffenburg ist ja eine tolle Stadt, auch hier zum Leben.

00:11:38: Direkt am Main hat viel grün es gibt gemütliche Ecken und trotzdem ist man ja schnell angebunden und ist auch schnell in Städten wie Darmstadt und Mainz, Offenbach und Frankfurt.

00:11:50: Wenn wir jetzt noch mal ein bisschen weiter denken Frau Sebold bietet das Rhein-Main-Gebiet ja auch viele Arbeitsplätze wo vielleicht auch gerade solche Leute die ausgebildet sind in der Wirtschaftspsychologie gesucht werden.

00:12:00: oder was sagen sie dazu?

00:12:02: Ja Also tatsächlich, wir hatten jetzt erst eine Kohorte die komplett mit dem Bachelor fertig geworden ist.

00:12:09: Jetzt im Herbst kommen die zweiten und wenn ich mir diese erste Kohorte anschaue wo die so gelandet sind dann ist das wirklich unglaublich vielfältig.

00:12:19: also ja rein mein Gebiet natürlich viele weil sie auch irgendwie familiär hier angebunden sind.

00:12:24: Aber tatsächlich habe ich Studierende, die sind nach München, nach Berlin, nach Hamburg gegangen oder auch ins Ausland.

00:12:30: Das Tolle an dem Studiengang ist tatsächlich diese Kombination von Psychologie und Wirtschaft und Daten.

00:12:37: Und das bedeutet dass diese Absolventen auch wahnsinnig vielfältige einsetzbar sind.

00:12:42: also man kann eigentlich in jedem Bereich strömen von klassisch human resources zu Personalentwicklung Aber auch so was wie in die Marktforschung und auch Unternehmensberatungen natürlich, auch im Große Organisationen ins Change Management reinzugehen ist absolut eine Option.

00:13:05: Also da hatten wir wirklich ganz viele verschiedene Wege, die die Studenten eingeschlagen sind und auch aber nicht ausschließlich im Rhein-Main-Gebiet

00:13:16: Da Sie es ja vorher schon erwähnt haben, Sie haben ja gesagt dass das Studium sehr praxisnah bei uns stattfindet.

00:13:21: Wir sind ja auch eine Hochschule für angewandte Wissenschaften und es gibt ja auch speziell dieses Praxissemester wo man auch mal Unternehmensluft schnuppern kann als Studierender.

00:13:30: könnten sie uns bestimmte Schwerpunkte im Studium empfehlen die man hier setzen kann um sich auch für einen Berufsweg weiter spezialisieren zu können?

00:13:39: Ja also momentan ist es so Das hat sich auch sehr bewiesen, dass man ja insgesamt zwei Schwerpunkte wählen muss.

00:13:47: Und einer von diesen beiden Schwerpunkten muss psychologischer Natur sein.

00:13:51: Da bieten wir derzeit drei verschiedene Schwer punkte an.

00:13:54: das ist einmal Markpsychologie, einmal Personalpsychologe und dann einmal ein Datenschwerpunkt from data to decision.

00:14:03: Der andere Schwerpunkt ist aus einem ganz großen Portfolio frei wählbar.

00:14:07: da gibt es zum Beispiel so was wie Marketing, Personalmanagement, Business Intelligence, International business and law.

00:14:15: Also da gibt es wirklich ein sehr großes Portfolio aus dem die Studierenden dann auswählen können.

00:14:20: Ich glaube insgesamt haben wir fast dreißig verschiedene Schwerpunkte über beide Semester verteilt und das Praxismesser wird gerade schon angesprochen.

00:14:29: also sechs Monate lang sind die Studieren fest in einem Unternehmen Und das Unternehmen muss einfach nur irgendwie einen Bezug zur Wirtschaftspsychologie haben.

00:14:40: Da gibt wirklich eigentlich alles die ganzen Berufsfelder, die ich vorhin schon angesprochen habe.

00:14:45: Also Personalentwicklung, Change Management, Personalberatung aber auch so was wie Marktforschung oder Marketing.

00:14:56: Und für besonders motivierte und sehr gute Studierende, die dann den Bachelor schon in der Tasche haben und sich schon mit dem Mattel gut auseinandergesetzt haben.

00:15:05: Da gibt es ja auch die Möglichkeit der Weiterentwicklung.

00:15:08: Wir bieten ja auch einen Master an der Technischen Hochschule Aschaffenburg.

00:15:12: Was sagen Sie dazu?

00:15:14: Genau!

00:15:15: Der Master ist jetzt ziemlich neu.

00:15:17: Wir haben jetzt die erste Masterkohorte von einem Jahr gescharrt.

00:15:21: Das ist natürlich nochmal eine persönlichere Atmosphäre, weil Masterstudiengänge in der Regel einfach kleiner sind und noch persönlicher als ein Bachelor-Studiengang.

00:15:31: Und das würde ich fast sagen noch praxisorientierter, da hat man ja schon ganz viele theoretische Grundlagen aus dem Bachelor und die Veranstaltungen sind dann wirklich... sehr praxisorientiert und auch ganz viel Kooperation mit Praxispartnern.

00:15:46: Bisher kommt der Master sehr gut an, ich bin gespannt auf die Bewerberzahlen jetzt in den nächsten Jahren und ob die Zulassungszahlen ja das sind wirklich ein tolles Format wie hier geschaffen haben.

00:15:59: Liebe Frau Sebeut, wir haben jetzt schon viel über die Inhalte dieses tollen Studiengangs gelernt.

00:16:04: Aber wenn Sie jetzt mal so ein bisschen hinter die Kulissen schauen, wie erleben sie denn persönlich das studentische Leben an der TH Schaffenburg oder nicht nur das studentische Leben auf?

00:16:13: So ein bisschen das Agieren von Professorinnen und Studierenden in der TH-Schaffenburg... Der Campus hat ja schon einen besonderen Charme!

00:16:22: Wie erleben Sie es dann?

00:16:24: Ja, vielleicht kann ich dazu einfach mal einen Schwank aus meiner eigenen Historie ziehen.

00:16:28: Ich selbst habe an sehr großen Universitäten, also nicht Hochschulen sondern Universitäten studiert in Großstädten und was sich irgendwie so aufregend und toll anhört, so ja anonym ist es dann letztendlich gewesen.

00:16:41: Also ich war ein Vorlesungs-Sälen mit dreihundert bis vierhundert Studierenden.

00:16:47: Ich kannte eigentlich immer nur die paar Leute, die um mich rum saßen Und der Professor stand da vorne und war die absolute Korriffe.

00:16:56: Die hätte man nie einfach irgendwie etwas gefragt, und er hat dann häufig oder die.

00:17:01: sie hat dann oft PowerPoint präsentiert.

00:17:05: Eine Vorlesung war tatsächlich auch manchmal eine Lesung.

00:17:07: also es wurde gelesen was auf den PowerPoint Präsentationen stand.

00:17:11: Es war sehr wenig Interaktion und man hat in der Großstadt viele von den Studierenden gar nicht so zufällig noch mal gesehen sodass man wirklich einfach in seiner kleinen Gruppe blieb.

00:17:22: Bei uns ist es ganz anders und ich liebe es.

00:17:25: Also die Studierenden kennen sich eigentlich spätestens nach dieser Erstsemesterwoche, da gibt's bevor der offiziellen Start eine Begrüßungswoche wo die Studenten schon ganz viel miteinander interagieren.

00:17:39: In der Zahl haben wir meistens so siebzig bis achtzig Bachelorstudierende und auch ich kenne diese sehr schnell!

00:17:47: wenn die in die Vorlesung kommen, ich versuche mir die Namen einzuprägen und bin da auch recht gesegnet.

00:17:52: Ich habe ein gutes Namensgedächtnis und spielte es nach zwei Semestern mit denen kenne ich sie persönlich.

00:18:01: Und auch wenn ich dann abends mal irgendwie essen gehe mit meinem Mann, ich wohne nämlich hier an der Schaufenburg, dann treffe ich mal einen Studierenden oder eine Studentin.

00:18:09: Das ist was Wahnsinnig Schönes dieses persönliche Wenig hierafische, ich empfinde das als was so Tolles und hätte mir selber oder würde mir nacheinander selbst wünschen dass ich so hätte studieren können.

00:18:25: Was ich auch als total bereichernd erlebe ist die studentische Mitarbeit im Fakultätrat.

00:18:32: also die Studierenden haben die Möglichkeit sich in der Hochschulpolitik mit einzubringen und machen das Und das ist sehr gewinnbringend.

00:18:43: Auch die Kohorten untereinander machen viel miteinander, also da gibt es immer wieder mal irgendwie einen Vipsi-Grillen zu dem ich dann mal eingeladen werde oder ja irgendwie ein Treffen oder eine Spendenaktion, die irgendjemand irgendwie ins Leben ruft und das ist total toll!

00:19:00: Also kurz um – Ich bin totaler Fan von diesem schönen schnuckeligen kleinen Campus und auch den Studiengang der Größe des Studiengangs und dem Miteinander, dass wir Professoren auch mit den Studierenden haben.

00:19:13: Also ich kann das sehr empfehlen!

00:19:15: Ja, ich möchte auch in den Fang Club mit aufgenommen werden.

00:19:18: also ich kann es auch nur bestätigen Frau Seebold Ich habe selber hier mal studiert und hab' das auch so erlebt dieses ja der kleine Campus des Familiäre, dass man immer zu den Professorinnen und Professoren hingehen konnte.

00:19:31: Bereiten tatsächlich genau und ich merke es auch hier jetzt, da ich hier arbeite in der Studienberatung.

00:19:36: Wenn ich dann mal zum Beispiel rüber gehe ins Kaffee oder so, ah!

00:19:39: Derjenige war ja bei mir an der Beratung oder so.

00:19:41: Dann redet man nochmal kurz.

00:19:43: also ich finde das auch ein schönes Miteinander hier.

00:19:46: Und wenn ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid, Wirtschaftspsychologie zu studieren oder ob ihr euch vielleicht noch unsicher seid.

00:19:53: Ob ihr wirklich die Voraussetzung dafür erfüllt?

00:19:55: Dann kommt doch am besten in die Studienberatung.

00:19:58: Zu mir lasst euch beraten!

00:20:01: Die Kontaktdaten findet ihr auf unserer Website oder ihr schreibt eine E-Mail in die Studiumberatungen.

00:20:09: und dann können wir gerne einen Einzelberatungstermin veranstalten und dann kann ich euch gern ein bisschen was über den Studiengang erzählen.

00:20:16: So, Frau Seebold noch zum Abschluss.

00:20:18: Was ist denn Ihr persönlicher Rat an alle die jetzt vielleicht noch zögern?

00:20:22: Ob Wirtschaftspsychologie auch vielleicht hinsichtlich des NC's wirklich das Richtige ist und ob man sich wirklich im nächsten Bewerbungszeitraum wieder bewerben sollte?

00:20:31: Ja ich habe es vorhin schon ganz gut angesprochen.

00:20:33: also ich werde mich immer für mehrere Studiengänge an mehreren Hochschulen bewerden und es einfach probieren.

00:20:40: Es gibt immer Überraschungen und es bewerben sich dann doch weniger Leute als gedacht.

00:20:45: Und der NC fällt ganz anders aus, als in den Vorjahren.

00:20:48: also ich würde da wirklich einfach breit agieren, breit bewerten Probieren.

00:20:55: Alles immer einfach probieren, das ist glaube ich so eine Lebensweisheit die mit der Ich immer ganz gut gefahren bin.

00:21:00: Auf

00:21:01: jeden Fall ein wunderbares Schlussort Frau Seebold!

00:21:03: Ich bedanke mich vielmals für die Zeit die Sie sich genommen haben dass sie uns ein bisschen dem tollen Studiengang Wirtschaftspsychologie haben teilhaben lassen, ein bisschen was über die Hochschule berichtet haben, bisschen was auch über Ihren persönlichen Werdegang.

00:21:16: Das war wirklich ein toller Einblick.

00:21:18: und Ja, also ich kann mich nur nochmals bedanken und wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß in Ihrer Lehre und Ihrem Tun hier an der Technischen Hochschule.

00:21:28: Sehr gerne Frau Engel!

00:21:29: Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte und liebe Grüße an alle Zuhörenden.

00:21:34: Und danke auch an alle da draußen fürs Zuhören.

00:21:37: Schnappt euch euren Studienplatz?

00:21:39: Bewerbt euch für den nächsten Bewerbungszeitraum.

00:21:41: umgestaltet eure Zukunft.

00:21:44: Ja, bis zum nächsten Mal beim Podcast der Studienberatung der TH Aschaffenburg mit neuen spannenden Themen.

00:21:49: Tschüss!

00:21:50: Leider ist diese Folge schon wieder zu Ende aber keine Sorge wir sind bald mit einer neuen Episode für dich da.

00:21:57: Wenn du Fragen oder Anregungen hast schreib gerne eine Mail an www.studienberatum.th-ab.de und wenn du unseren Studienberater

00:22:05: persönlich

00:22:06: kennenlernen möchtest dann besuch ihn doch

00:22:08: einfach auf unserem schönen grünen Campus.

00:22:10: Mehr Infos

00:22:11: zur Hochschule findest du auf unserer Website www.th-ab.de.

00:22:16: Bis zum nächsten Mal!

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